Blind Date II

Ich bin wahnsinnig aufgeregt. Mein Magen dreht sich und verkündet Schmerzen als hätte ich drei Tafeln Schokolade in weniger als 10 Minuten verspeist.
Er wird sich verspäten. Weitere 15 Minuten der Spannung. Wie wird er sein? Werde ich ihm gefallen? Er teilt mir per SMS mit, er werde im braunen Shirt erscheinen. Ich scanne jeden Mann in meiner Umgebung nach brauner Oberbekleidung. Meine Gedanken fliegen durcheinander. Könnte es der sein? Bitte nicht! Oder er? Oh nein! Vielleicht der dort drüben? Warum nicht!
Als er zielstrebig am vereinbarten Treffpunkt auf mich zu kommt, weiß ich sofort, dass er es ist. Ich hatte ihn nie zuvor gesehen und doch muss er es sein. Er schließt mich in die Arme und mein Herzschlag beschleunigt ein weiteres Mal. Endlich endlich ist es soweit. Wie lange hatte ich auf diesen Moment gewartet. Wie sehr hatte ich mir eine Enttäuschung auszureden versucht. Ich wollte nicht enttäuscht werden. Ich wollte, dass es so wird, wie ich es mir vorgestellt hatte. Die Umarmung fühlt sich richtig an. Er fühlt sich richtig gut an. Perfekt.

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