Auch ich, auch ich

blieb nicht verschont von den Launen der Natur am gestrigen Abend.
Um Euch nicht zu langweilen, nur die kurze Version.

Mein erster Tag in Düsseldorf und dann so ein Wetter. Um sechs das Büro verlassen. Zur U-Bahn gegangen. Keine U-Bahn kam. Zum China Heiner gegangen, um Nummer der Taxizentrale zu erfragen. Ständig besetzt. Aus dem Fenster die U-Bahn anfahren gesehen. Rekordverdächtigen Sprint mit Samsonite Trolley an der Hand hingelegt. Für das Ticket das letzte Indianergeld in den Automaten gesteckt. Um dann zu hören, dass die nächste Station Endstation sei, weil die Oberkasseler Brücke gesperrt sei. In den Bus umgestiegen. Übervoll. Stand direkt an der Tür und musste aufpassen, nicht eingequetscht zu werden. Nach gefühlten 60 Minuten dann am Hauptbahnhof gewesen. Um dort zu hören, dass gerade sämtlicher Bahnverkehr eingestellt wurde. Direkt zu Sixt. Um zu erfahren, dass keine Autos verfügbar seien. Nein, auch nicht mit Platinum Card. Zum Taxistand. Wat kost ne Fahrt nach Köln? Seschzisch Eu. Alles klar. Machen wir. Ab auf die Autobahn. Ups, ab Neuss-Norf Vollsperrung. Also abgefahren und die nächste Auffahrt Dormagen genommen. Freie Fahrt für freie Bürger! Yeah! Zehn nach acht zu Hause gewesen. Jetzt hab ich mir nen Adria-Spieß verdient.
Phil (Gast) - 19. Jan, 10:51

Willkommen in Dummsdorf :-)

Meine allererste Heimfahrt im November hatte auch zweieinhalb mal länger gedauert als üblich. So ist die Stadt halt zu Auswärtigen ... ;-)

Zu Kölnern insbesonders :-)

madamesauvage - 19. Jan, 10:59

Ich weiß. Ich gehe auch entgegen meiner Natur dort stets gebückt. Aus Angst vor niedersausenden Regenschirmen, weil jemand merken könnte, für welche Stadt mein Herz schlägt.
Chinaski - 19. Jan, 16:17

Und wie kommt Monsieur mit deiner hin und her zieherei zurecht? Ich hätte dich längst betrogen ne warte mal, davor hätte sich bei mir einiges zusammengebraut bis ich dann irgendwann in besoffenen Zustand dir ne Standpauke gehalten hätte und DANN erst hätte ich dich wahrscheinlich irgendwann betrogen oder du mich ;)

PS: Ich hoffe es geht dir, ganz egal wo du grade bist.

madamesauvage - 19. Jan, 17:19

Hm, da musst Du den Monsieur wohl selbst fragen. Aber jetzt, vermute ich, ist er froh, dass ich in seiner Nähe bin. Wenngleich zu viel Nähe auch zur Gefahr werden kann. Da ist es zu Anfang vielleicht gar nicht verkehrt, wenn man sich statt jeden Tag nur an den Wochenenden sieht. Man bekommt die Gelegenheit, sich langsam aneinander zu gewöhnen.

Mir geht es sehr gut, lieber Hank. Ich hoffe, gleiches gilt für Dich!
Phil (Gast) - 19. Jan, 17:30

Ups :)

Es geht mit gut, Danke Chinaski. Deinen Blog führe ich mir am WE zu Gemüte, ist mir völlig neu. Die Hin und Herzieherei gehört zu meinem Job, da gewöhnt man sich dran. Obwohl ich natürlich lieber heimatnah arbeite, wie Madame ja jetzt, die Glückliche. Nur die Stadt könnte anders heißen ;-)

Betrügen? Geht ja nicht, hab' ja niemand dazu ;-) Selbstbetrügen, das ginge ... :-)
madamesauvage - 19. Jan, 17:37

Hanks Blog kann ich Dir sehr ans Herz legen! Ein Jammer, dass er nur noch so selten schreibt und dann fast ausschließlich über Musik. Die Zeiten, in denen er aus seinem Leben plauerte, gefielen mir besser.
Trotzdem frage ich mich gerade, wie Du darauf kommst, seinen Kommentar als Frage an Dich aufzufassen. Irgendwas habe ich verpasst... :-)
Phil (Gast) - 19. Jan, 17:42

sh*t :-| Das kommt davon, wenn man zwischen Ankunft daheim und baldigen Ausgehen versucht, sich durch ca. 70 Blogs zu hecheln, indem quergelesen wird. Sah Hanks Beitrag irgendwie unter meinem hängen und Dein "Monsieur" somit an mich gerichtet und nicht an Deine bessere Hälfte. sh*t happens und das noch ohne einen Troppen Allolol ...

Trackback URL:
http://madamesauvage.twoday.net/stories/3206049/modTrackback


Begegnungen
Cologne
England
Erinnerungen
La vie fabuleuse de la Mme S.
Mein 2006
Mein 2007
und außerdem
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren